Transport von Gefährlichen Gütern

Im Seetransport (IMDG) müssen alle an der Beförderung von gefährlichen Gütern beteiligten, hinsichtlich der Vorschriften für gefährliche Güter  entsprechend seines Verantwortungsbereiches unterwiesen  sein. Das Unternehmen muss einen Sicherheitsberater (Gefahr­gutbeauftragter) benennen.
Auf der Strasse (ADR), der Schiene (RID) oder auf Binnenwasserstraßen (ADN) muss jedes Unternehmen, das als Verpacken, Belader, Befüller, Versender, Beförderer oder Entlader gefährlicher Güter auftritt, einen Sicherheitsberater (Gefahr­gutbeauftragter) benennen.
Im Luftverkehr (IATA DGR / ICAO TI) unterliegt die Beförderung von gefährlichen Gütern besonderen Anforderungen. Sicherheitsdienstleister kontrollieren die korrekte Einhaltung der IATA Vorgaben.

Ein Wort zur Vorsicht

Egal mit welchem Verkehrsträger das Gefahrgut transportiert wird, bei kleinen Fehlern drohen enorme Strafen bis zu Transportverbot. Deswegen raten wir zu kompetenter Beratung und Organisation von Transporten durch einen qualifizierten Sicherheitsberater (Gefahr­gutbeauftragten).

Unser Angebot

Wir beraten, helfen und übernehmen die Aufgaben als Sicherheitsberater (Gefahr­gutbeauftragten), sowie als Verpacken und Versender ihrer Waren. Gefahr­gutbeauftragte helfen Notwendigkeiten einzuhalten und Strafen zu vermeiden. Im Bereich Strasse (ADR) und Schiene (RID) stehen wir schon ab € 50,- pro Monat zur Verfügung. Wenn es für ihren Lufttransport (IATA DGR) gemäss den Vorschriften notwendig ist, eine 24-Stunden-Notfallhotline bereitzustellen, sind wir Rund um die Uhr erreichbar damit sie ruhig schlafen können. Und das schon ab € 30,- pro Sendung.

Übersicht Verkehrsträger

Sicherheitsberater (Gefahr­gutbeauftragter)

Bestellung von Sicherheitsberatern (Gefahr­gutbeauftragten)

Sobald ein Unternehmen an der Beförderung gefährlicher Güter beteiligt ist und ihm Pflichten als Beteiligter in der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt oder in der Gefahrgutverordnung See zugewiesen sind, muss es mindestens einen Sicherheitsberater für die Beförderung gefährlicher Güter (Gefahrgutbeauftragter) schriftlich bestellen.
Jedes Unternehmen, dessen Tätigkeiten verpacken, beladen, befüllen, versenden, transportieren oder entladen gefährlicher Güter auf der Straße, Schiene, Wasserstrasse, oder Hochsee umfasst, muss einen oder mehrere Sicherheitsberater für die Beförderung gefährlicher Güter, benennen, deren Aufgabe darin besteht, die Risiken verhüten zu helfen, die sich aus solchen Tätigkeiten für Personen, Sachen und die Umwelt ergeben.
Die Funktion des Gefahrgutbeauftragten kann nach dem Unterabschnitt 1.8.3.4 ADR/RID/ADN vom Leiter des Unternehmens, von einer Person mit anderen Aufgaben in dem Unternehmen oder von einer dem Unternehmen nicht angehörenden Person wahrgenommen werden, sofern diese tatsächlich in der Lage ist, die Aufgaben des Gefahrgutbeauftragten zu erfüllen. Der Name des Gefahrgutbeauftragten ist allen Mitarbeitern des Unternehmens schriftlich bekannt zu geben; die Bekanntmachung kann auch durch schriftlichen Aushang an einer für alle Mitarbeiter leicht zugänglichen Stelle erfolgen.

Aufgaben des Sicherheitsberaters (Gefahr­gutbeauftragten)

Der Gefahrgutbeauftragte hat unter der Verantwortung des Unternehmensleiters im Wesentlichen die Aufgabe, im Rahmen der betroffenen Tätigkeiten des Unternehmens nach Mitteln und Wegen zu suchen und Maßnahmen zu veranlassen, die die Durchführung dieser Tätigkeiten unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen und unter optimalen Sicherheitsbedingungen erleichtern.
Seine den Tätigkeiten des Unternehmens entsprechenden Aufgaben sind insbesondere:

  • Überwachung der Einhaltung der Vorschriften für die Beförderung gefährlicher Güter;
  • Beratung des Unternehmens bei den Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Beförderung gefährlicher Güter;
  • Erstellung eines Jahresberichts für die Unternehmensleitung oder gegebenenfalls für eine örtliche Behörde über die Tätigkeiten des Unternehmens in Bezug auf die Beförderung gefährlicher Güter. Die Berichte sind fünf Jahre lang aufzubewahren und den einzelstaatlichen Behörden auf Verlangen vorzulegen.

Darüber hinaus umfassen die Aufgaben des Gefahrgutbeauftragten insbesondere die Überprüfung des nachstehenden Vorgehens bzw. der nachstehenden Verfahren hinsichtlich der betroffenen Tätigkeiten:

  • Verfahren, mit denen die Einhaltung der Vorschriften zur Identifizierung des beförderten gefährlichen Guts sichergestellt werden soll;
  • Vorgehen des Unternehmens, um beim Kauf von Beförderungsmitteln den besonderen Erfordernissen in Bezug auf das beförderte gefährliche Gut Rechnung zu tragen;
  • Verfahren, mit denen das für die Beförderung gefährlicher Güter oder für das Verpacken, Befüllen, Be- oder Entladen verwendete Material überprüft wird;
  • ausreichende Schulung der betreffenden Arbeitnehmer des Unternehmens, einschließlich zu Änderungen der Vorschriften, und Vermerk über diese Schulung in der Personalakte;
  • Durchführung geeigneter Sofortmaßnahmen bei etwaigen Unfällen oder Zwischenfällen, die unter Umständen die Sicherheit während der Beförderung gefährlicher Güter oder während des Verpackens, Befüllens, Be- oder Entladens gefährden;
  • Durchführung von Untersuchungen und, sofern erforderlich, Erstellung von Berichten über Unfälle, Zwischenfälle oder schwere Verstöße, die während der Beförderung gefährlicher Güter oder während des Verpackens, Befüllens, Be- oder Entladens festgestellt wurden;
  • Einführung geeigneter Maßnahmen, mit denen das erneute Auftreten von Unfällen, Zwischenfällen oder schweren Verstößen verhindert werden soll;
  • Berücksichtigung der Rechtsvorschriften und der besonderen Anforderungen der Beförderung gefährlicher Güter bei der Auswahl und dem Einsatz von Subunternehmern oder sonstigen Dritten;
  • Überprüfung, ob das mit dem Versenden, der Beförderung, dem Verpacken, Befüllen, Verladen oder Entladen der gefährlichen Güter betraute Personal über ausführliche Arbeitsanleitungen und Anweisungen verfügt;
  • Einführung von Maßnahmen zur Aufklärung über die Risiken bei der Beförderung gefährlicher Güter oder beim Verpacken, Befüllen, Verladen oder Entladen der gefährlichen Güter;
  • Einführung von Maßnahmen zur Überprüfung des Vorhandenseins der im Beförderungsmittel mitzuführenden Papiere und Sicherheitsausrüstungen sowie der Vorschriftsmäßigkeit dieser Papiere und Ausrüstungen;
  • Einführung von Verfahren zur Überprüfung der Einhaltung der Vorschriften für das Verpacken, Befüllen, Be- und Entladen;
  • Vorhandensein des Sicherungsplanes gemäß Unterabschnitt 1.10.3.2.